Traumzeit-Festival-Nachbericht

Vom 22-24.6.2018 fand in Duisburg das sogenannte „Traumzeit-Festival“ statt. Zum Line-UP gehörte u. a. Mogwai. JaGware-News war am Freitag, den 22.6. auf dem Festival präsent und hat sich dort Gisbert zu Knyphausen, The Parcels und Faber angeschaut.

Ersterer begeisterte mit seiner von Click Click Decker beeinflussten Singer-Songwriter-Musik, bei der er u.a. auch zwischen E- und Akustikgitarre hin-und herwechselte. Allerdings waren auch andere Mitglieder seiner Band so wechselfreudig. So wechselten mehrere Mitglieder zwischenzeitlich das Instrument.

The Parcels dagegen blieben immer bei ihren Instrumenten. Diese Indie-House-Band begeisterte nicht nur in der Vergangenheit Daft Punk, sondern auch mehrere Hundert Zuschauer in der Gießhalle, wo sie mit tanzbarer Musik die Massen zum Tanzen brachten.

Faber dann brachte auch eine Klezmernote mit in das Programm. Zu seiner Band gehörte u.a. ein Schlagzeuger/Posaunist, der zeitgleich (!) Schlagzeug und Posaune spielen kann. Er spielte ein sehr volles, aber nicht überladenes Set, in deren Pausen er auch die Zeit fand, das 2:1 der Schweiz bei der WM zu kommentieren.

Zum Festivalgelände lässt sich sagen: Die Kombination aus Hallen und zwei temporären Bühnen ist ziemlich lärmreduzierend. Allerdings ist ein barrierefreier Zugang zu Gieß- und Gebläsehalle zumindest nur mit Hürden möglich. Die Essenspreise waren recht happig (eine kleine Margherita kostete um die 6€). Trotzdem ein wirklich empfehlenswertes Festival, da die Kulisse im Landschaftspark mit seinen bunt beleuchteten Hochofen wirklich optimal für ein Musikfestival geeignet ist.

Traumzeit-Festival – Independentmusik im Schatten des Hochofens

Vom 22. bis zum 24. 6. findet in Duisburg das Traumzeit-Festival statt. Das im Landschaftspark Nord im Duisburger Norden stattfindende Festival lebt von seiner besonderen Atmosphäre, die eine Mischung aus Industriechick, Lichtspielen und Bandauftritten in alten Industriehallen ist. JaGware-News wird am Freitag beim Traumzeit-Festival sein und sich dort u.A. das Konzert des Liedermachers Gisbert zu Knyphausen ansehen. Dieser aus der Freiherrenfamilie „Zu Knyphausen und Innhausen“ stammende Gitarrist spielt von Bands wie Click Click Decker beeinflusste Liedermachermusik.

 

Themenerweiterung

Nachdem es auf diesem Blog bisher nur Sachen über Kultur zu lesen gab, werde ich jetzt auch meine Betrachtungsweisen zur Landtags- und Bundestagswahl und Berichte über diese veröffentlichen. Ein wenig wird das Ganze auch an den alten Pottwahl-Blog des  Dortmunder Jugendrings zur letzten Kommunal/Europawahl erinnern, allerdings werden die Artikel ebenenübergreifend sein (d.h. von der Kommunal- bis zur globalen Ebene).

Los geht es anfang März. Allerdings wird das Themenfeld „Musik“ weiterhin Thema dieses Blogs sein

2019: Kosten für den Kirchentag für Dortmund für die Stadt sehr hoch

2019 wird in Dortmund vom 19.-23. Juni der evangelische Kirchentag stattfinden. Die Stadt beteiligt sich an diesem Religionsspektakel mit 2,7 Millionen Euro. Das ist eine relativ hohe Summe in Sachen Veranstaltungsförderung. (Zum Vergleich: Das in Dortmund jährlich stattfindende Musikfestival Juicy Beats mit 50000 Besucher*innen im Jahr 2016 wird mit 25000€ jährlich gefördert.) Die Höhe der Summe für den Kirchentag ist relativ hoch.

Juicy Beats 2017

Das Juicy Beats 2017 ist die neueste Inkarnation des Früchtevirus, der regelmäßig Dortmund heimsucht. Dieser Virus zeichnet sich dadurch aus, dass der Westfalenpark zwei Tage zu einem Fest wird, das fast alle Musikrichtungen der Jugendkultur abdeckt (ausgenommen davon sind die diversen Metalsubgenres, Industrial und Hardcore-Techno).  2017 wird dieser Virus am 28.7. und am 29.7. zuschlagen. Dann werden Acts wie Cro, Trailerpark, Randall oder auch Swiss&die Anderen den Westfalenpark betreten, um dort ein Feuerwerk abzubrennen, das in NRW seinesgleichen sucht. Ich werde bis Februar die einzelnen Acts, die bereits bekannt sind, auf dieser Seite vorstellen.

Juicy Beats 2016

Am Wochenende vom 29. -30. Juli, fand im Dortmunder Westfalenpark das 21. (und erste wirklich Zweitägige) Juicy Beats Festival statt. Mit 50000 Besucher*innen und 550 Künstler*innen war dieses Juicy Beats das Größte in der Geschichte des Festivals. Auf 9 Bühnen und 23 Floors wurde insgesamt 32 Stunden Musik geboten in allen möglichen Stilen, von Deep House bis Punkrock, von Reggae bis Drum and Bass. Diese Bandbreite sorgte dafür, dass sich wirklich jeder Musikfan von diesem Programm angesprochen fühlte. Dabei wurden wie jedes Jahr nicht nur „große“ Künstler*innen, sondern auch Nachwuchsbands auf dem  Festival aufgeboten. So organisierte das Kulturbüro Dortmund dieses Jahr mit der „Dortmund.Macht.Lauter“-Bühne am Freitag eine eigene Bühne nur mit Dortmunder Nachwuchsbands und auch das Clubnetzwerk „Liveurope“ (Website des Netzwerks) präsentierte sich mit einer eigenen Bühne am Samstag. Zu den Nachwuchsbands in diesem Jahr zählen Meute, eine Blaskapelle, deren Besonderheit es ist, Technoklassiker komplett akustisch zu intonieren, und The Day, mit ihrem rockig-melacholischen Indiepop, den man klanglich durchaus mit Bands wie Duo505 vergleichen kann. Daneben gab es auch Auftritte von bekannteren Gruppen wie Irie Révoltes, Deichkind und Fritz Kalkbrenner, wobei letzterer durch seine Pyrotechnik für Aufsehen sorgte, die er eigentlich für das Southside-Festival vorgesehen hatte, dort allerdings wegen des Festivalabbruchs nicht mehr abbrennen konnte.